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Lassen Sie sich beschenken

Die Brockhaus-Enzyklopädie beschreibt das Geschenk als «die ohne Entgelt dargereichte Sache ohne Absicht auf Gegen­leistung».
Eigentlich kommt «schenken» von «ein Gefäss schräg halten und etwas auslaufen lassen». Im Mittelalter war es weit verbreitet, dass man einem müden, durstigen Wanderer etwas zu Trinken einschenkte. Das Ausschenken hatte also damals die Bedeutung von Geben, Darreichen. Beliebte Geschenkanlässe sind heute Feste und Feiern, wie Taufe, Geburtstag, Muttertag, Ostern, Weihnachten, Hochzeit, eine bestandene Prüfung, ein Jubiläum oder sogar eine Bestattung.
Eine besondere Tradition, die in den letzten Jahren wieder vermehrt auch an Schule aufgekommen ist, ist das Wichteln, eine alte Tradition aus der Vorweihnachtszeit. Ein Wichtel ist eine Sagengestalt aus dem Norden, welche Gutes tut und den Menschen hilft.
Das Redaktionsteam hat sich in vielfältiger Form mit dem Schenken auseinandergesetzt. Lassen Sie sich in doppelter Form beschenken; mit den zahlreichen Ideen im Heft und mit einem Sonderheft zum Jubiläum SCHULEkonkret.

Kurt Heller
Redaktionsleitung SCHULEkonkret

Diese Nummer zusammen mit der Sondernummer kostenlos bestellen: Mail an Kurt Heller

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Ausserschulische Lernorte

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Typisch

Der Lehrer nimmt den Bach durch.
Er zeigt ein Bild.
Er zeichnet an die Wandtafel.
Er beschreibt.
Er schildert.
Er erzählt.
Er schreibt auf.
Er diktiert ins Heft.
Er gibt eine Hausaufgabe.
Er macht eine Prüfung.
Hinter dem Schulhaus fließt munter der Bach vorbei.

Vorbei.
(Schulmann 1973 in: Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung 1991, S.29)

Außerschulisches Lernen heißt, dass Lerninhalte, -ziele und Problemstellungen dort bearbeitet werden, wo man sie unmittelbar sehen, beobachten und befragen kann. Es wird eine reale Begegnung mit dem dreidimensionalen, lebendigen Lerngegenstand möglich. Die Schüler/-innen können sich in Museen, Erlebnispfaden, Themenwegen, Zoos, in der Natur,… handelnd mit der Sache auseinandersetzen, anstatt sie nur visuell zu erfassen.
Mehr zu «Ausserschulische Lernorte» von Marco Adamina unter: www.faechernet.erz.be.ch => NMM Planungshilfen => ausserschulische Lernorte
Eine Hochblüte hat das Verlassen des Schulgebäudes und das Unterrichten ausserhalb des Schulzimmers in der Reformpädagogik erlebt. Alle Reformer legten dabei grossen Wert auf den tätigen Umgang mit Gegenständen des Unterrichts. John Dewey zum Beispiel forderte, dass Lehrpersonen als Autoritätspersonen abgeschafft werden sollten, zugunsten von Beraterinnen und Beratern beim Wissenserwerb. In Werkstätten und Schulgärten erfolgte das Lernen selbsttätig mit vielfältigen Materialien. Exkursionen und Lehrgänge gehörten für Dewey zum Schulalltag.
Wann waren Sie zuletzt mit Ihrer Klasse draussen? Unser Heft bietet Ihnen vielfältige Ideen zum Verlassen des Schulzimmers. Bieten Sie den Kindern originale Begegnungen mit der Wirklichkeit!

Kurt Heller-Lindt
Redaktionsleitung SCHULEkonkret
Diese Nummer kostenlos bestellen: kurt.heller(at)swch.ch

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