Archiv der Kategorie: Kurse

Heft 16/8 Krimi

Geständnis

Ich muss es gestehen, ja, ich gehöre auch zu denen, welche am Sonntagabend vor dem TV sitzen und «tatort» schauen. Und wenn ich mal verhindert bin, dann wird der Krimi aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt geschaut. Schon bald wird der 1000-ste «tatort»  über den Bildschirm flimmern. In «Taxi nach Leipzig» werden Maria Furtwängler als Charlotte Lindholm und Axel Milberg als Klaus Borowski gemeinsam ermitteln. Zum Jubiläum der Reihe kehrt die Sendereihe zu den Ursprüngen zurück: Die 1000-ste Folge wird gleich heissen, wie der erste «tatort»  von 1970 mit Kommissar Paul Trimmel. «tatort»  ist die am längsten laufende und beliebteste Krimireihe im deutschsprachigen Raum. In den fast 1000 Folgen sind bereits mehr als 80 Ermittler(-teams) in Erscheinung getreten. Dabei reichen die Einsätze von nur einem bis zu 44 Fällen (vom Team Ehrlicher und Kain gelöst). Heute sind 22 Ermittler(-teams) im Einsatz, darunter eines, Flückiger und Ritschard, in der Schweiz (am 18.9.16 waren sie zum Thema Freitod im Einsatz).
Besondere Berühmtheit erlangte der am 19. Juni dieses Jahres verstorbene Götz George alias Horst Schimanski, der als eigentlicher «Prügelkommissar» in die Fernsehgeschichte eingegangen ist.

Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, ich freue mich auf die Winterzeit, wenn wieder an jedem Sonntag ein neuer «tatort»  ausgestrahlt wird.

Kurt Heller-Lindt
Redaktionsleitung SCHULEkonkret

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Swiss Education Days

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Die Swiss Education Days sprechen Lehrpersonen und Bildungsverantwortliche verschiedenster Stufen und Themenbereiche an. Vom Volksschullehrer bis zum Sonderpädagogen lassen sich Lehrpersonen von den Neuheiten inspirieren, holen sich Ideen für ihren Unterricht oder tauschen sich mit Experten aus. Die Swiss Education Days bieten auch politischen Entscheidungsträgern die Möglichkeit, sich in kurzer Zeit über die neusten Strömungen im Bildungsbereich zu informieren.

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Ein Loch, das Milliarden verschlingt

Für den Bau einer zweiten Gotthardröhre und die Sanierung des bestehenden Loches sind insgesamt 2,8 Milliarden Franken vorgesehen. Laut Doris Leuthard ist ein zweites Loch unumgänglich, weil der Tunnel saniert werden muss. Obwohl der Bundesrat und das Parlament einer zweiten Röhre bereits zugestimmt haben, kommt das Projekt am 28. Februar 2016, fast genau 21 Jahre nach der Abstimmung über die Alpen-Initiative, vors Volk. Bringt dieses Vorhaben mehr Sicherheit oder aber eine schleichende Kapazitätserhöhung? Wir entscheiden über den Bau des teuersten Loches der Schweiz!
Wenn es nach den Kindern im Kanton Bern ginge, würde «mehr Geld für Schulen, denn für Autobahnen» eingesetzt. In der 35. Session des Kinderparlamentes der Stadt Bern diesen März erachteten die Kinder die Schulbildung als sehr wichtig für den Kanton Bern. Es seien in den letzten Jahren Schulstunden gekürzt worden. Für die Kinder ist dies eine Folge der beschlossenen Senkung der Motorfahrzeugsteuern im Kanton und dem daraus entstandenen Loch in der Kantonskasse.
Was könnte in der Bildung nicht alles gemacht werden mit den 2,8 Milliarden Franken!

Kurt Heller-Lindt
Redaktionsleitung SCHULEkonkret

Bild: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)

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ITALIA 2015

…15
1315 besiegten die Eidgenossen am Morgarten Herzog Leopold von Habsburg, 1415 wurde das Gebiet des heutigen Kan­tons Aargau besetzt und 1515 wurden die Eidgenossen in Marignano von venezianischen und französischen Truppen geschlagen. 1815 garantierten die europäischen Mächte die Neu­tralität und territoriale Integrität der Schweiz. Heute 2015 macht die Schweiz wieder von sich Reden, mit ihrem Pavil­lon mit dem Thema «Nutrire il pianeta, energia per vita» (den Planeten ernähren, Energie für das Leben). Mit der freien Abgabe von Apfelringli, Kaffe- und Salzpäckchen so­wie Trinkwasser will die Schweiz das Thema Nachhaltigkeit veranschaulichen. Wie nötig dies ist, zeigt die Tatsache, dass bereits nach 17 Tagen ein Viertel des Trinkwasser weg war.
Zu hoffen ist, dass der Pavillon an der Expo in Mailand, wenn er auch nicht in die Geschichte eingehen wird, Be­ach­tung findet, und die Besucher/-innen beginnen, über ihr Konsum­ver­halten nachzudenken.
Das Redaktionsteam hat sich die Expo 2015 in Mailand zum Anlass genommen, sich mit ITALIA zu befassen.
Buon viaggio!

Kurt Heller-Lindt
Redaktionsleitung SCHULEkonkret
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Ausserschulische Lernorte

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Typisch

Der Lehrer nimmt den Bach durch.
Er zeigt ein Bild.
Er zeichnet an die Wandtafel.
Er beschreibt.
Er schildert.
Er erzählt.
Er schreibt auf.
Er diktiert ins Heft.
Er gibt eine Hausaufgabe.
Er macht eine Prüfung.
Hinter dem Schulhaus fließt munter der Bach vorbei.

Vorbei.
(Schulmann 1973 in: Staatsinstitut für Schulpädagogik und Bildungsforschung 1991, S.29)

Außerschulisches Lernen heißt, dass Lerninhalte, -ziele und Problemstellungen dort bearbeitet werden, wo man sie unmittelbar sehen, beobachten und befragen kann. Es wird eine reale Begegnung mit dem dreidimensionalen, lebendigen Lerngegenstand möglich. Die Schüler/-innen können sich in Museen, Erlebnispfaden, Themenwegen, Zoos, in der Natur,… handelnd mit der Sache auseinandersetzen, anstatt sie nur visuell zu erfassen.
Mehr zu «Ausserschulische Lernorte» von Marco Adamina unter: www.faechernet.erz.be.ch => NMM Planungshilfen => ausserschulische Lernorte
Eine Hochblüte hat das Verlassen des Schulgebäudes und das Unterrichten ausserhalb des Schulzimmers in der Reformpädagogik erlebt. Alle Reformer legten dabei grossen Wert auf den tätigen Umgang mit Gegenständen des Unterrichts. John Dewey zum Beispiel forderte, dass Lehrpersonen als Autoritätspersonen abgeschafft werden sollten, zugunsten von Beraterinnen und Beratern beim Wissenserwerb. In Werkstätten und Schulgärten erfolgte das Lernen selbsttätig mit vielfältigen Materialien. Exkursionen und Lehrgänge gehörten für Dewey zum Schulalltag.
Wann waren Sie zuletzt mit Ihrer Klasse draussen? Unser Heft bietet Ihnen vielfältige Ideen zum Verlassen des Schulzimmers. Bieten Sie den Kindern originale Begegnungen mit der Wirklichkeit!

Kurt Heller-Lindt
Redaktionsleitung SCHULEkonkret
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Internationales Jahr des Lichtes

2013 hat die Vollversammlung der Vereinten Nationen das Jahr 2015 zum «Internationalen Jahr des Lichtes» erklärt. Es soll an die Bedeutung des Lichtes als elementare Voraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen erinnern. Dazu lesen Sie mehr in unserem Artikel «Lichtsäuger Mensch».
2015 deshalb, weil die Jahrestage vieler wichtiger Veröffentlichungen aus der Optik auf dieses Jahr fallen: Vor 400 Jahren entwickelten französische Ingenieure den Prototypen einer mit Solarenergie betriebenen Maschine. Vor 200 Jahren publizierte Fresnel sein Werk über die Wellentheorie des Lichtes. Vor 100 Jahren stellte Einstein seine Relativitätstheorie vor.
Themen des UN-Jahres sind unter anderem das Sparen von Licht, die Entwicklung von energieeffizienten und günstigen Lichtquellen für Entwicklungsländer oder die Lichtverschmutzung. Diesem Problem geht auch unser Artikel «Wie viel Licht brauchen wir?» nach.
Die partielle Sonnenfinsternis vom 20. März hat uns gezeigt, wie wichtig die Sonne als Licht-, Wärme- und Energielieferant für den Menschen ist. So blickten in Europa die Stromnetzbetreiber der Finsternis gespannt entgegen. Befürchteten sie doch mit dem Wegbleiben des Lichtes Ausfälle von bis zu 30 Gigawatt Solarstrom. Kalkulierte Panikmache um die Energiewende doch nicht vollziehen zu müssen?

Kurt Heller-Lindt
Redaktionsleitung SCHULEkonkret
kurt.heller(at)swch.ch

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Die Sommerkurse swch.ch starten am 6. Juli 2015 in Brugg–Windisch

Praktisch alle Kursräume liegen ab Bahnhof Brugg in kurzer Fussdistanz an der FHNW. Wir freuen uns, dich an den Kursen begrüssen zu dürfen.

Jetzt im Webshop stöbern: http://www.swch.ch/de/shop/kurse.php
Bist du dabei? Wir freuen uns auf dich!

P.S. Freie Plätze im Lehrgang ästhetische Bildung und Gestaltung und im Lehrgang Erwachsenenbildung

Für Aargauer Lehrpersonen: Der Kanton Aargau unterstützt dich beim Kursbesuch swch.ch grosszügig: Er übernimmt bis CHF 750.– der Kurskosten von Kursen, die zwei und mehr Tage dauern.